Schweiz 2035: Think Tanks beantworten 20 Zukunftsfragen

Insgesamt hat die Bundeskanzlei 20 Zukunftsfragen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Sicherheit, Digitalisierung und Umwelt erarbeitet. Es wurde stets die gleiche Frage zwei Think Tanks unterschiedlicher Denkschulen zur Beantwortung vorgelegt, um möglichst verschiedene Kurzanalysen zu erhalten. Arbeiten wir 2035 bis 70 Jahre? Ist die Stromversorgung in Zukunft sichergestellt? Ist die Schweiz 2035 noch neutral? Wird die Schweiz in der Landwirtschaft Gentechnologie einsetzen? Geht es dem Mittelstand in Zukunft besser als heute? Ist die Schweiz 2035 Mitglied der Europäischen Union? Zu solchen und weiteren Fragen galt es Stellung zu nehmen. Der Bericht «Schweiz 2035» dient dem Bundesrat als eine Grundlage für eine politische Grundsatzdiskussion im Hinblick auf die Legislaturplanunung 2023-2027.

Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch

Bedarf an Alters- und Langzeitpflege in der Schweiz Prognosen bis 2040

Obsan Bericht 03/2022
Welcher Bedarf an Alters- und Langzeitpflege besteht in Pflegeheimen, Spitex-Organisationen und intermediären Strukturen bis 2040? Diese Studie zeigt auf, wie sich die beschleunigte demografische Alterung auf den Bedarf an Alters- und Langzeitpflege in der Schweiz auswirkt. Darüber hinaus simuliert sie das Potenzial und die strukturspezifischen Auswirkungen einer oft diskutierten Massnahme: die Versorgung von leichtpflegebedürftigen Personen ausserhalb der Pflegeheime. Damit bietet diese Studie eine wichtige Zahlengrundlage für Überlegungen zu den notwendigen Entwicklungen im Bereich der Alters- und Langzeitpflege.

Publikationsort: Neuchâtel
Seitenanzahl: 112
ISBN: 978-2-940670-20-8

Institution: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan Bericht 03/2022)
Autor: Sonia Pellegrini, Laure Dutoit, Olivier Pahud, Michael Dorn
Auftraggeber: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium
Publikationsjahr: 2022
Kontakt: Marcel Widmer, obsan@bfs.admin.ch
Access: https://www.obsan.admin.ch/de/publikationen/2022-bedarf-alters-und-langzeitpflege-der-schweiz
Zeithorizont:
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Zukünftige Entwicklung Kanton Zürich

Gemäss dem aktuellen Szenario wird die Bevölkerung des Kantons Zürich von 2020 bis 2050 um rund 29 Prozent auf gegen zwei Millionen wachsen. Die Bevölkerung wächst mehrheitlich durch Wanderungsgewinne, aber auch durch Geburtenüberschuss. Das Wachstum wird sich aber im Laufe der Zeit abschwächen. Einerseits gehen wir davon aus, dass die Netto-Zuwanderung aus dem Ausland etwas zurückgeht. Andererseits nimmt in den nächsten Jahren die Zahl der Sterbefälle trotz steigender Lebenserwartung zu, weil die geburtenstarken Jahrgänge aus den 1960er-Jahren allmählich ins Rentenalter kommen. Da aber die Geburtenzahl ähnlich stark steigt wie die Zahl der Sterbefälle, trägt der Geburtenüberschuss noch lange Zeit zum Wachstum bei. Für den Kanton Zürich rechnen wir im Vergleich zu den anderen Kantonen mit einem überdurchschnittlichen Wachstum gerechnet.

Institution: Statistisches Amt Kanton ZH
Autor: Statistisches Amt Kanton ZH
Auftraggeber: Kanton Zürich
Publikationsjahr: 2021
Kontakt: Statistisches Amt, datashop@statistik.zh.ch
Access: https://www.zh.ch/de/soziales/bevoelkerungszahlen/zukuenftige_entwicklung.html
Zeithorizont:
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Verkehrsperspektiven 2050

Der Verkehr wächst auch in Zukunft. Aufgrund gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Trends wie der Zunahme von Homeoffice, der weitergehenden Urbanisierung und der Alterung der Bevölkerung wächst der Verkehr indes weniger stark als die Bevölkerung. Dies zeigen die Verkehrsperspektiven 2050 des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).
Im Hauptszenario «Basis» der Verkehrsperspektiven 2050 nimmt die Verkehrsleistung (Personenkilometer) des Personenverkehrs bis 2050 gegenüber dem Referenzjahr 2017 lediglich um 11 Prozent zu, während die Bevölkerung um 21 Prozent wächst. Grund für diese Entwicklung sind hauptsächlich verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Trends, die sich auf die Mobilität auswirken.

Institution: Bundesamt für Raumentwicklung ARE, für Verkehr (BAV), Strassen (ASTRA), Energie (BFE) und Umwelt (BAFU)
Autor: ARE
Auftraggeber: UVEK
Publikationsjahr: 2021
Kontakt: Nicole A. Mathys, Leiterin Sektion Grundlagen, Bundesamt für Raumentwicklung ARE, nicole.mathys@are.admin.ch
Access: https://www.are.admin.ch/verkehrsperspektiven
Zeithorizont:
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Langfristperspektiven für die öffentlichen Finanzen in der Schweiz 2021

Die Staatsquote nimmt aber aufgrund des demografischen Wandels langfristig zu. So steigt die Staatsquote im Positivszenario zwischen 2019 und 2050 von 32 auf 35 Prozent des BIP. Dies ist fast ausschliesslich auf die demografieab- hängigen Ausgaben, zurückzuführen. Zu diesen zählen die Ausgaben für die Alterssicherung, Invalidität, Gesundheit, Langzeitpflege und Bildung.
Gemäss Projektionen verursacht die Coronakrise in den Jahren 2020 und 2021 einen vorübergehenden Ausgabenanstieg von 32 auf 35 Prozent des BIP. Danach sinkt die Staatsquote gemäss Projektionen im Positivszenario praktisch auf das gleiche Niveau wie im Jahr 2019 ab.

https://files.static-nzz.ch/2021/11/23/01f67326-8593-4d66-9ac1-b0fdd952f090.pdf

Institution: Eidg. Finanzdepartement EFD
Autor: M. Baur, Th. Brändle, P.A. Bruchez, C. Colombier, L. Hohl, Eidgenössische Finanzverwaltung EFV, Bern, 2021
Auftraggeber: EFD
Publikationsjahr: 2021
Kontakt: info@efd.admin.ch
Access: https://www.efv.admin.ch/efv/de/home/aktuell/brennpunkt/langfristperspektiven.html
Zeithorizont:
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Perspectives 2030 – Opportunités et dangers pour la Confédération

Personne ne sait exactement ce qui adviendra de la Suisse au cours des dix à quinze prochaines années.
La technique des scénarios et l’analyse des tendances permettent néanmoins d’esquisser des développements possibles. Les différentes combinaisons susceptibles de se présenter sur les axes1 « Intégration économique de la Suisse » et « Évolution technologique globale » qui sous-tendent le présent rapport donnent quatre scénarios prospectifs pour l’année 2030. Les scénarios Pleins gaz, Attention, bouchon, Passage périlleux et Route de la soie illustrent quatre tableaux différents du monde et de la situation qui pourrait prévaloir en Suisse en l’an 2030 sous les angles politique, économique, socio-culturel, technologique, écologique et juridique. Le présent rapport doit servir de base de planification pour des décisions stratégiques.

Institution: Chancellerie de la confédération suisse
Autor: Chancellerie Fédérale
Auftraggeber: Etat Major de Prospective de l'Administration Fédérale Suisse
Publikationsjahr: 2015
Kontakt: Ursula Eggenberger, ursula.eggenberger@bk.admin.ch
Access: https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/37756.pdf
Zeithorizont:
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Szenarien zur Entwicklung der Haushalte 2020-2050

Die Zahl der Privathaushalte steigt gemäss dem Referenzszenario AM-00-2020 in den nächsten Jahrzehnten weiter an. Hauptgründe für diese Entwicklung sind die durch die Zuwanderung stark wachsende Bevölkerung und die durch die Bevölkerungsalterung bedingte Zunahme der Ein- und Zweipersonenhaushalte.
Von 2020 bis 2050 steigt die Anzahl Haushalte von 3,8 Millionen auf 4,7 Millionen (+23%). 2030 wird es in der Schweiz 4,2 Millionen, 2040 rund 4,5 Millionen Haushalte geben. Das «tiefe» Szenario CM-00-2020 rechnet für 2050 mit 4,3 Millionen, das «hohe» Szenario BM-00-2020 mit 5,1 Millionen Haushalten.
Gemäss dem Referenzszenario nehmen Einpersonenhaushalte zwischen 2020 und 2050 am stärksten zu. Ihre Anzahl steigt von 1,4 auf 1,8 Millionen, was einem Zuwachs von 30% entspricht.

Institution: EDI Bundesamt für Statistik
Autor: Bundesamt für Statistik, Raymond Kohli
Auftraggeber: EDI
Publikationsjahr: 2021
Kontakt: Raymond Kohli, BFS, Tel. 058 463 61 53
Access: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/aktuell/neue-veroeffentlichungen.assetdetail.16364918.html
Zeithorizont:
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Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz und der Kantone 2020-2050

Die in dieser Publikation vorgestellten Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz und der Kantone 2020–2050 sind die achte vollständige Serie von Szenarien des Bundesamtes für Statistik. Die Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung werden mit Vorausschätzungen zur Erwerbsbevölkerung sowie zur Bevölkerung nach Bildungsniveau ergänzt. Die Ergebnisse der Bevölkerungsszenarien der Kantone werden erstmals gleichzeitig mit den gesamtschweizerischen Szenarien veröffentlicht.

Institution: Bundesamt für Statistik
Autor: Bundesamt für Statistik
Auftraggeber: Eidg. Departement des Inneren EDI
Publikationsjahr: 2020
Kontakt: Informationszentrum, Sektion Demografie und Migration, BFS, Tel. 058 463 67 11, info.dem@bfs.admin.ch
Access: https://www.swissstats.bfs.admin.ch/collection/ch.admin.bfs.swissstat.de.issue20012012000/article/issue20012012000-01
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Vorsorgebarometer 2019

Menschen in der Schweiz haben hohe Erwartungen an ihre dritte Lebensphase und wollen diese immer individueller angehen. Ob Frühpensionierung, schrittweise Pensumsreduktion oder Teilzeitbeschäftigung: Der Lebensplan und damit auch die Finanzierungsanforderungen wandeln sich stark. Dennoch bereiten sich viele finanziell nur ungenügend auf diese Phase vor. Im Vorsorgebarometer wurden die Dimensionen Engagement, Wissen und Vertrauen hinsichtlich der Altersvorsorge im Detail untersucht. Die Ergebnisse zeichnen ein besorgniserregendes Bild der finanziellen Vorsorge in der Schweiz. Fast alle Indikatoren haben sich verschlechtert, der Gesamtwert des Barometers sank von 587 Punkten auf 533. Tashi Gumbatshang, Leiter Kompetenzzentrum Vermögens- und Vorsorgeplanung Raiffeisen Schweiz, beschreibt die Situation als problematisch: «Der aktuelle Barometerwert von 533 der maximal möglichen 1’000 Punkte“

Institution: Raiffeisen Schweiz Genossenschaft & Zürcher Fachhochschule Winterthur, Institut für Risk & Insurance
Autor: Tashi Gumbatshang, Markus Moor
Auftraggeber: Raiffeisen Schweiz Genossenschaft
Publikationsjahr: 2019
Kontakt: Tashi Gumbatshang tashi.gumbatshang@raiffeisen.ch
Access: https://www.raiffeisen.ch/glarnerland/de/ueber-uns/news/rch/wissens-und-handlungsluecken-in-der-vorsorge.html
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Monitor Datengesellschaft und Solidarität 2019

Datengesellschaft und Solidarität: Die Forschungsstelle Sotomo befragte im Auftrag der Stiftung Sanitas Krankenversicherung Menschen aus der Schweiz zum Leben mit der Digitalisierung.
Die zweite repräsentative Online-Umfrage fand im Februar 2019 statt und setzte Akzente auf das Thema Solidarität in der Gesellschaft. Wie ist die Bevölkerung der Schweiz der wachsenden Lebensvermessung gegenüber eingestellt? Welche Solidaritäten sind den Menschen wichtig? Und wie entwickelten sich Nutzung und Einstellung der Bevölkerung bei digitalen Angeboten weiter?

Institution: Forschungsstelle Sotomo
Autor: Michael Hermann, Gordon Bühler, Michael Lambertus
Auftraggeber: Stiftung Sanitas Krankenversicherung
Publikationsjahr: 2019
Kontakt: Isabelle Vautravers, Geschäftsführerin Stiftung Sanitas Krankenversicherung isabelle.vautravers@sanitas.com
Access: https://www.sanitas.com/content/dam/sanitas-internet/Dokumente/Sanitas_Stiftung_Umfrage_Datengesellschaft_Solidaritaet_de.pdf
Zeithorizont:
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