Schweiz 2035: Think Tanks beantworten 20 Zukunftsfragen

Insgesamt hat die Bundeskanzlei 20 Zukunftsfragen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Sicherheit, Digitalisierung und Umwelt erarbeitet. Es wurde stets die gleiche Frage zwei Think Tanks unterschiedlicher Denkschulen zur Beantwortung vorgelegt, um möglichst verschiedene Kurzanalysen zu erhalten. Arbeiten wir 2035 bis 70 Jahre? Ist die Stromversorgung in Zukunft sichergestellt? Ist die Schweiz 2035 noch neutral? Wird die Schweiz in der Landwirtschaft Gentechnologie einsetzen? Geht es dem Mittelstand in Zukunft besser als heute? Ist die Schweiz 2035 Mitglied der Europäischen Union? Zu solchen und weiteren Fragen galt es Stellung zu nehmen. Der Bericht «Schweiz 2035» dient dem Bundesrat als eine Grundlage für eine politische Grundsatzdiskussion im Hinblick auf die Legislaturplanunung 2023-2027.

Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch

Bildungsszenarien 2021-2050 (Kanton Luzern)

In den letzten Jahren wurden auf der Sekundarstufe II rückläufige Lernendenzahlen verzeichnet. Das wird sich ändern, wenn die geburtenstarken Jahrgänge demnächst in die nachobligatorischen Bildungsgänge eintreten. Gemäss den LUSTAT-Bildungsszenarien wird die Zahl der Lernenden bereits im laufenden Schuljahr 2021/22 ansteigen. Bis ins Schuljahr 2043/44 werden mit Höchstständen von knapp 17’200 Lernenden in der beruflichen Grundbildung (EFZ und EBA) gerechnet (gegenüber 2020/21: +24%). Für die Fachmittelschulen wurden – auf Kosten der beruflichen Grundbildung – leicht erhöhte Übertritte modelliert; bis in Schuljahr 2042/43 werden rund 540 Schüler/innen erwartet (gegenüber 2020/21: +20%). Auf der Sekundarstufe I steigt die Zahl der Lernenden demografiebedingt seit dem Schuljahr 2018/19 wieder an.Angela Kaufmann

Institution: lustat Statistik Luzern
Autor: lustat
Auftraggeber: lustat
Publikationsjahr: 2021
Kontakt: Angela Kaufmann, angela.kaufmann@lustat.ch
Access: https://www.lustat.ch/analysen/bildung/bildungsszenarien-2021
Zeithorizont:
Themen:

Langfristperspektiven für die öffentlichen Finanzen in der Schweiz 2021

Die Staatsquote nimmt aber aufgrund des demografischen Wandels langfristig zu. So steigt die Staatsquote im Positivszenario zwischen 2019 und 2050 von 32 auf 35 Prozent des BIP. Dies ist fast ausschliesslich auf die demografieab- hängigen Ausgaben, zurückzuführen. Zu diesen zählen die Ausgaben für die Alterssicherung, Invalidität, Gesundheit, Langzeitpflege und Bildung.
Gemäss Projektionen verursacht die Coronakrise in den Jahren 2020 und 2021 einen vorübergehenden Ausgabenanstieg von 32 auf 35 Prozent des BIP. Danach sinkt die Staatsquote gemäss Projektionen im Positivszenario praktisch auf das gleiche Niveau wie im Jahr 2019 ab.

https://files.static-nzz.ch/2021/11/23/01f67326-8593-4d66-9ac1-b0fdd952f090.pdf

Institution: Eidg. Finanzdepartement EFD
Autor: M. Baur, Th. Brändle, P.A. Bruchez, C. Colombier, L. Hohl, Eidgenössische Finanzverwaltung EFV, Bern, 2021
Auftraggeber: EFD
Publikationsjahr: 2021
Kontakt: info@efd.admin.ch
Access: https://www.efv.admin.ch/efv/de/home/aktuell/brennpunkt/langfristperspektiven.html
Zeithorizont:
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Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz und der Kantone 2020-2050

Die in dieser Publikation vorgestellten Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz und der Kantone 2020–2050 sind die achte vollständige Serie von Szenarien des Bundesamtes für Statistik. Die Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung werden mit Vorausschätzungen zur Erwerbsbevölkerung sowie zur Bevölkerung nach Bildungsniveau ergänzt. Die Ergebnisse der Bevölkerungsszenarien der Kantone werden erstmals gleichzeitig mit den gesamtschweizerischen Szenarien veröffentlicht.

Institution: Bundesamt für Statistik
Autor: Bundesamt für Statistik
Auftraggeber: Eidg. Departement des Inneren EDI
Publikationsjahr: 2020
Kontakt: Informationszentrum, Sektion Demografie und Migration, BFS, Tel. 058 463 67 11, info.dem@bfs.admin.ch
Access: https://www.swissstats.bfs.admin.ch/collection/ch.admin.bfs.swissstat.de.issue20012012000/article/issue20012012000-01
Zeithorizont:
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Was wäre, wenn… 13 mögliche Entwicklungen und ihre Konsequenzen für die Schweiz

Wie entflieht man der wohligen Gegenwart und schärft den Blick auf die sich rasant wandelnden ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen? Die Forscherinnen und Forscher von Avenir Suisse haben die Frage «Was wäre, wenn…» gestellt und drei Bereiche identifiziert, in denen sie für die Schweiz strategischen Handlungsbedarf erkennen.
Die 13 Was-wäre-wenn-Fragen
Was wäre, wenn die WTO auseinanderbricht?
Was wäre, wenn alle multinationalen Firmen plötzlich die Schweiz verlassen?
Was wäre, wenn die Nato handlungsunfähig wird?
Was wäre, wenn ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt wird?
Was wäre, wenn eine Maturitätsquote von 90% umgesetzt wird?
Was wäre, wenn beim Service public plötzlich alle wie die heute 20-Jährigen konsumieren?
Was wäre, wenn Unterschriften für Volksbegehren elektronisch gesammelt werden können?
Was wäre, wenn die Lebenserwartung 110 Jahre erreicht?

 

Zur Bedeutung von sozialer Innovation in Wissenschaft und Praxis

Wenn wir an Innovationen denken, haben wir meistens Technologien und Produkte im Sinn. Dabei gibt es auch innovative Ideen, Gesetze, soziale Bewegungen und Unternehmensstrategien.
Langsam aber sicher setzt sich die Erkenntnis durch, dass technische Innovationen alleine nicht in der Lage sind, die grossen Herausforderungen im 21. Jahrhundert zu bewältigen. Klimawandel und Alterung der Gesellschaft sind nur zwei Beispiele, die neben technologischen auch soziale Innovationen erfordern. W.I.R.E. hat für den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) das Thema soziale Innovation in einem Forschungsbericht untersucht. Nicht nur für die Forschung, sondern auch für die Schweizer Wirtschaft besitzt soziale Innovation grosse Potentiale.

Institution: W.I.R.E. Think Tank für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft
Autor: Nicholas Bornstein, Stefan Pabst, Stephan Sigrist
Auftraggeber: Schweizerische Nationalfonds (SNF)
Publikationsjahr: 2014
Kontakt: Dominique Meier info@thewire.ch
Access: https://www.thewire.ch/data/files/Soziale_Innovation_Studie_SNF_W.I.R.E._2014.pdf
Zeithorizont:
Themen:

Future University, Bildung und Forschung im 21. Jahrhundert

In einem Forschungsprojekt hat WIRE die heutigen Herausforderungen von Hochschulen in der Schweiz sowie massgebliche Triebkräfte der Veränderung analysiert und darauf basierend Thesen und Handlungsfelder für die Universitäten von morgen sowie Visionen für Bildung und Forschung im 21. Jahrhundert entwickelt. Das Thesenpapier FUTURE UNIVERSITY bietet ein Fundament für eine systematische Auseinandersetzung mit der Zukunft der Hochschulen.

Institution: The WIRE, Think Tank für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft
Autor: Web for Interdisciplinary Research & Expertise
Auftraggeber: Switch AG
Publikationsjahr: 2018
Kontakt: Dominique Meier dom@thewire.ch
Access: https://www.thewire.ch/data/files/Future_University_W.I.R.E._2018.pdf
Zeithorizont:
Themen:

How sustainable is Switzerland? Implementing the 2030 Agenda from a civil society perspective

„…While many stakeholders welcomed the adoption of the 2030 Agenda for Sustainable Development in 2015 as a paradigm shift, a certain sense of disillusionment has already set in. More than two years have passed, but what has been achieved?
Following Switzerland’s announcement that it will present a progress report to the
UN in July, the civil society organisations that make up the Platform Agenda 2030 have been busy drafting their own parallel report. In doing so, they have not followed the UN guidelines for country-led reports. Instead, they have defined the topics and issues they feel to be most important.
The result is a broad spectrum of insights and analyses of the challenges and need for action – both in Switzerland and by Switzerland – that are involved whenever political decisions taken at home spill over and affect other countries…“

Szenarien 2018-2027 für das Bildungssystem

Wie viele Lernende und Studierende werden die einzelnen Stufen des Schweizer Bildungssystems in den nächsten zehn Jahren zählen und wie viele Abschlüsse werden in jedem Bildungsfeld erworben? Anhand der neuesten Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung, einer detaillierten Modellierung der Lernenden- und Studierendenströme durch das Bildungssystem und einer Reihe spezifischer Hypothesen präsentiert sie drei Szenarien für das kommende Jahrzehnt.

Institution: Bundesamt für Statistik
Autor: Jacques Babel, Laurent Gaillard, Pascal Strübi (alle BFS)
Auftraggeber: Bundesamt für Statistik BFS
Publikationsjahr: 2019
Kontakt: Jacques Babel eduperspectives@bfs.admin.ch
Access: https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/7106441/master
Zeithorizont:
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Zeitgemässe digitale Lern- und Lehrumgebung für die Schweizer Schulen

Die Digitalisierung verändert das Schul- und Bildungswesen in der Schweiz. Die Untersuchung zeigt, dass die Digitalisierung in den Schulen erst bedingt Einzug hält. Nachholbedarf besteht insbesondere bei der ICT-Infrastruktur, bei der Strategie und Führung, bei der Qualifizierung und Weiterbildung, bei digital aufbereiteten Inhalten sowie bei Vernetzung und Austausch. Es gibt viele gute Initiativen, die jedoch nicht genügend verstärkt, verbreitet und wiederverwendet werden. Dazu schlagen die Studienautoren konkrete Lösungsansätze vor, die der föderalen Struktur im Bildungswesen gerecht werden.

Institution: Dr. Pascal Sieber & Partners AG
Autor: Pascal Sieber, Philipp Bachofner und Norman Briner
Auftraggeber: asut - Schweizerischer Verband der Telekommunikation
Publikationsjahr: 2017
Kontakt: Dominik Müller mueller@asut.ch
Access: https://asut.ch/asut/media/id/967/type/document/Studie_Pascal_Sieber_Partners_digitale_Kompetenzen_November_2017.pdf
Zeithorizont:
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