Schweiz 2035: Think Tanks beantworten 20 Zukunftsfragen

Insgesamt hat die Bundeskanzlei 20 Zukunftsfragen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Sicherheit, Digitalisierung und Umwelt erarbeitet. Es wurde stets die gleiche Frage zwei Think Tanks unterschiedlicher Denkschulen zur Beantwortung vorgelegt, um möglichst verschiedene Kurzanalysen zu erhalten. Arbeiten wir 2035 bis 70 Jahre? Ist die Stromversorgung in Zukunft sichergestellt? Ist die Schweiz 2035 noch neutral? Wird die Schweiz in der Landwirtschaft Gentechnologie einsetzen? Geht es dem Mittelstand in Zukunft besser als heute? Ist die Schweiz 2035 Mitglied der Europäischen Union? Zu solchen und weiteren Fragen galt es Stellung zu nehmen. Der Bericht «Schweiz 2035» dient dem Bundesrat als eine Grundlage für eine politische Grundsatzdiskussion im Hinblick auf die Legislaturplanunung 2023-2027.

Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch

Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweizer Gewässer

Nur noch die Hälfte des Wassers im Rhein bei Basel: Ohne griffige Massnahmen zum Klimaschutz dürften sich die Gewässer der Schweiz in den nächsten Jahrzehnten massiv verändern. Zwar wird es nicht zu einem generellen Wassermangel kommen, doch je nach Region und Jahreszeit werden Überschwemmungen und Trockenperioden häufiger. Dies zeigt eine neue Studie des Bundesamtes für Umwelt (Bafu). In Sommermonaten wird das Wasser künftig vor allem zwischen Basel und dem Bodensee, in Bern und in grossen Teilen der Westschweiz knapp. Für die Landwirtschaft werde es im Sommer vielerorts zu wenig Wasser geben, schreiben die Forscherinnen und Forscher – just in der Wachstumsperiode vieler Pflanzen.

Institution: Bundesamt für Umwelt BAFU
Autor: Petra Schmocker-Fackel, Fabia Hüsler, Edith Oosenbrug (BAFU) Klaus Lanz (international water affairs) Samuel Zahner, Eva Wieser (Ecoplan)
Auftraggeber: Bundesamt für Umwelt BAFU
Publikationsjahr: 2021
Kontakt: BAFU hydrologie@bafu.admin.ch
Access: https://www.bafu.admin.ch/uw-2101-d
Zeithorizont:
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Stratégie du Conseil d’État vaudois pour la protection du climat – Plan climat vaudois – 1ère génération

Afin de contribuer activement à l’effort national et international visant à réduire le réchauffement climatique et à s’adapter à ses effets, le Conseil d’État a décidé d’inscrire dans son Programme de législature 2017-2022 l’établissement d’un Plan climat vaudois. Ce document cadre présente les objectifs du gouvernement et la stratégie afin de les atteindre.

Institution: Département de l’environnement et de la sécurité (DES)
Autor: Département de l’environnement et de la sécurité (DES)
Auftraggeber: Etat de Vaud
Publikationsjahr: 2020
Kontakt: Yvan Rytz planclimat@vd.ch
Access: https://www.vd.ch/fileadmin/user_upload/themes/environnement/climat/fichiers_pdf/202006_Plan_climat.pdf
Zeithorizont:
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How sustainable is Switzerland? Implementing the 2030 Agenda from a civil society perspective

„…While many stakeholders welcomed the adoption of the 2030 Agenda for Sustainable Development in 2015 as a paradigm shift, a certain sense of disillusionment has already set in. More than two years have passed, but what has been achieved?
Following Switzerland’s announcement that it will present a progress report to the
UN in July, the civil society organisations that make up the Platform Agenda 2030 have been busy drafting their own parallel report. In doing so, they have not followed the UN guidelines for country-led reports. Instead, they have defined the topics and issues they feel to be most important.
The result is a broad spectrum of insights and analyses of the challenges and need for action – both in Switzerland and by Switzerland – that are involved whenever political decisions taken at home spill over and affect other countries…“

Foresight Study: Research for a Sustainable Swiss Food System

Another major barrier reducing progress toward the implementation of successful measures for a sustainable Swiss food system seems a lack of urgency, mentioned by four out of eight interviewees, framing different aspects of the food system. According to these interviewees, most of the food system stakeholders do not see or directly experience the implications of scarce resources such as the increasing loss of arable land in Switzerland. In the interviewees’ perception, the stakeholders do not see the urgency to conserve these resources and, consequently, the pressure on political or economic systems to change something is currently quite low.

Institution: World Food System Center ETH Zurich
Autor: Dr. Luisa Last, Prof. Dr. Nina Buchmann, Dr. Anna Katarina Gilgen, Michelle Grant, Dr. Aimee Shreck
Auftraggeber: Swiss Federal Office for Agriculture FOAG
Publikationsjahr: 2015
Kontakt: Dr. Luisa Last, www.worldfoodsystem.ethz.ch
Access: https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/dual/worldfoodsystemcenter-dam/RESEARCH/Foresight%20Study%20-%20Final%20report_web.pdf
Zeithorizont:
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LANDWIRTSCHAFT MIT ZUKUNFT, ökologische Produktion in der Schweiz

Sympathische Kleinbauernbetriebe, urchige Alpwirtschaf- ten, traditionelle Bauernhäuser mit farbenfrohen Gärten – sie alle prägen unser Bild von der Landwirtschaft. Bunte Plakate, Inserate und Werbespots wollen uns täglich weis- machen, dass dies die Realität der Schweizer Bäuerinnen und Bauern darstellt.
Tatsache ist aber, dass sich die Nahrungsmittelproduktion in der Schweiz schon lange von ihrem positiven Image ent- fernt hat: Auf maximale Produktion ausgerichtete Metho- den verdrängen die Natur, gefährden Böden, verunreinigen die Luft und verschmutzen Gewässer. Die Mehrheit der Nutztiere fristet ein leidvolles Dasein. Viele Bauernfamilien kommen nur knapp über die Runden. Es braucht jetzt eine konsequente Umorientierung der Landwirtschaftspolitik. Damit es mit der Umwelt wieder aufwärtsgeht. Damit wir mit gutem Gewissen gesunde Nahrungsmittel geniessen können…

Institution: ZHAW Institut für Umwelt und natürliche Ressourcen, Wädenswil
Autor: Philippe Schenkel, Priska Baur und Stefan Flückiger
Auftraggeber: Greenpeace Schweiz
Publikationsjahr: 2018
Kontakt: Philippe Schenkel, Greenpeace https://www.greenpeace.ch/medienstelle/
Access: https://www.greenpeace.ch/wp-content/uploads/2018/11/GP_Vision_Landwirtschaft_V1_web.pdf
Zeithorizont:
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Eine Agrarpolitik mit Zukunft, Eine Zehn-Punkte-Strategie für Konsumenten, Steuerzahler und landwirtschaftliche Unternehmer

Die Schweizer Agrarpolitik ist grundlegend zu reformieren. 3,8 Mrd. Fr. betragen die offiziellen Ausgaben des Bundes für «Landwirtschaft und Ernährung». Avenir Suisse weist in einer neuen Studie nach, dass sich die gesamten volkswirtschaftlichen Kosten in Wahrheit über 20 Mrd. Fr. jährlich beziffern. Trotz diesen immensen Kosten klagen die Bauern über stagnierende oder gar rückläufige Erträge, das Preisniveau von Lebensmitteln ist für Konsumenten rekordhoch, neue Freihandelsabkommen werden durch Marktabschottung und Zollschutz verhindert und die Umwelt wird übermässig belastet . In einem Zehn-Punkte-Programm zeigt Avenir Suisse auf, wie die Landwirtschaftspolitik zukunftsfähig ausgestaltet werden kann.

Institution: Avenir Suisse
Autor: Patrick Dümmler, Noémie Roten
Auftraggeber: Avenir Suisse
Publikationsjahr: 2018
Kontakt: Patrick Dümmler, Noémie Roten patrick.duemmler@avenir-suisse.ch
Access: https://www.avenir-suisse.ch/publication/fuer-eine-agrarpolitik-mit-zukunft/
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Sichere Schweizer Städte 2025

Die Studie «Sichere Schweizer Städte 2025» zeichnet sich durch einen innovativen methodischen Ansatz aus: Gemeinsam haben der Schweizerische Städteverband, die Firma Ernst Basler + Partner sowie 33 Pilotstädte in den vergangenen eineinhalb Jahren die aktuelle Sicherheitslage in Schweizer Städten analysiert. Das Ergebnis: Die Studie benennt künftig relevante Gefährdungen und zeigt Strategien auf, wie auf die kommenden Herausforderungen zu reagieren ist. Es handelt sich um eine empirische Untersuchung, die sowohl objektive Fakten wie auch subjektive Wahrnehmungen von Sicherheit einbezieht.

CH2018 Klimaszenarien für die Schweiz

Die Klimaszenarien CH2018 basieren auf den neusten Klimamodellen und erlauben den bisher genausten Blick in die Klimazukunft der Schweiz. Die Forschenden berechneten das Schweizer Klima für die nächsten hundert Jahre und betrachteten dabei neben mögliche Entwicklungen ohne zusätzlichen Klimaschutz auch ein IPCC-Szenario mit Schutzmassnahmen, welches den globalen Temperaturanstieg auf 2°C gegenüber dem vorindustriellen Zustand begrenzt. Es zeigt sich, dass Klimaschutz durchaus wirkt: «Mit konsequentem Klimaschutz liessen sich bis Mitte des 21. Jahrhunderts etwa die Hälfte, bis Ende Jahrhundert zwei Drittel der möglichen Klimaveränderungen in der Schweiz vermeiden», sagt Reto Knutti, Klimaforscher der ETH Zürich. Trotz aller Bemühungen lässt sich die globale Erderwärmung im besten Fall begrenzen. Die Schweiz setzt deshalb auch auf eine effiziente Politik der Anpassung.

Berichterstattung NZZ

Institution: Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, der ETH Zürich (Center for Climate Systems Modelling C2SM) und der Universität Bern (Oeschger-Zentrum für Klimaforschung OCCR) unter Mitwirkung von ProClim
Autor: Reto Knuttli (ETHZ), Andreas Fischer (MeteoSchweiz), et al.
Auftraggeber: Der Bundesrat
Publikationsjahr: 2018
Kontakt: Geschäftsstelle National Centre for Climate Services NCCS Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz Operation Center 1 Postfach 257 CH-8058 Zürich-Flughafen Geschäftsleitung Angela Michiko Hama nccs@meteoschweiz.ch
Access: https://www.nccs.admin.ch/nccs/de/home/das-nccs/vernetzung/nccs-forum-und-workshops/neue-klimaszenarien-fuer-die-schweiz/praesentationen.html
Zeithorizont:
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Brennpunkt Klima Schweiz Grundlagen, Folgen und Perspektiven

Zahlreiche Fachleute aus der Schweizer Forschungsgemeinschaft haben im vorliegenden Bericht, auf Initiative von OcCC und ProClim, die für die Schweiz relevanten Ergebnisse aus dem neusten IPCC-Sachstandsbericht zusammengetragen und mit weiteren für die Schweiz zentralen oder auf die Schweiz bezogenen Forschungsergebnissen erweitert. Die Fakten sprechen eine klare Sprache: Der Klimawandel wird auch die Schweiz nicht kalt lassen. Das nationale Ziel der Schweiz, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent (30 Prozent im Inland, 20 Prozent im Ausland) gegenüber dem Jahr 1990 zu mindern, ist ein erster Schritt. In einem nächsten Schritt sollen die Emissionen in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts dann gegen Null gehen. Dies bedingt eine grundlegende Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft.
Der Bericht skizziert die Folgen und Risiken und benennt Handlungsfelder.

Institution: Akademie der Naturwissenschaften scnat / ProClim / OcCC
Autor: Akademien der Wissenschaften Schweiz (Hrsg.)
Auftraggeber: Akademien der Wissenschaften Schweiz / swiss academies reports, Vol. 11, Nr. 5, 2016
Publikationsjahr: 2016
Kontakt: proclim@scnat.ch
Access: https://naturwissenschaften.ch/uuid/2b06c5fb-cc63-5e48-a6f8-4c011eb84888?r=20181101092249_1527109392_07094532-cb73-5262-aaea-e901e7ba3a51
Zeithorizont:
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