Schweiz 2035: Think Tanks beantworten 20 Zukunftsfragen

Insgesamt hat die Bundeskanzlei 20 Zukunftsfragen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Sicherheit, Digitalisierung und Umwelt erarbeitet. Es wurde stets die gleiche Frage zwei Think Tanks unterschiedlicher Denkschulen zur Beantwortung vorgelegt, um möglichst verschiedene Kurzanalysen zu erhalten. Arbeiten wir 2035 bis 70 Jahre? Ist die Stromversorgung in Zukunft sichergestellt? Ist die Schweiz 2035 noch neutral? Wird die Schweiz in der Landwirtschaft Gentechnologie einsetzen? Geht es dem Mittelstand in Zukunft besser als heute? Ist die Schweiz 2035 Mitglied der Europäischen Union? Zu solchen und weiteren Fragen galt es Stellung zu nehmen. Der Bericht «Schweiz 2035» dient dem Bundesrat als eine Grundlage für eine politische Grundsatzdiskussion im Hinblick auf die Legislaturplanunung 2023-2027.

Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch

Langfristperspektiven für die öffentlichen Finanzen in der Schweiz 2021

Die Staatsquote nimmt aber aufgrund des demografischen Wandels langfristig zu. So steigt die Staatsquote im Positivszenario zwischen 2019 und 2050 von 32 auf 35 Prozent des BIP. Dies ist fast ausschliesslich auf die demografieab- hängigen Ausgaben, zurückzuführen. Zu diesen zählen die Ausgaben für die Alterssicherung, Invalidität, Gesundheit, Langzeitpflege und Bildung.
Gemäss Projektionen verursacht die Coronakrise in den Jahren 2020 und 2021 einen vorübergehenden Ausgabenanstieg von 32 auf 35 Prozent des BIP. Danach sinkt die Staatsquote gemäss Projektionen im Positivszenario praktisch auf das gleiche Niveau wie im Jahr 2019 ab.

https://files.static-nzz.ch/2021/11/23/01f67326-8593-4d66-9ac1-b0fdd952f090.pdf

Institution: Eidg. Finanzdepartement EFD
Autor: M. Baur, Th. Brändle, P.A. Bruchez, C. Colombier, L. Hohl, Eidgenössische Finanzverwaltung EFV, Bern, 2021
Auftraggeber: EFD
Publikationsjahr: 2021
Kontakt: info@efd.admin.ch
Access: https://www.efv.admin.ch/efv/de/home/aktuell/brennpunkt/langfristperspektiven.html
Zeithorizont:
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Trend Analysis Civil Protection 2030: Uncertainties, Challenges and Opportunities

This report aims to provide a systematic analysis of twelve technological, societal and environmental trends for the next ten years, and makes recommendations on how the civil protection system in Switzerland could be optimized in view of their impact. The analysis thus serves as a supportive foundation for further developing the civil protection system through targeted, coordinated and comprehensible strategic decision-​making. The report is a continuation of the first Risk and Resilience Report on trends in civil protection from 2014, with an extended time horizon to 2030.

Institution: Center for Security Studies, ETH Zürich
Autor: Andrin Hauri, Kevin Kohler, Florian Roth, Marco Käser, Tim Prior, Benjamin Scharte
Auftraggeber: Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS)
Publikationsjahr: 2020
Kontakt: Kevin Kohler, kevin.kohler@sipo.gess.ethz.ch
Access: https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/RR-Reports-2020-TrendsBev%C3%B6lkerungsschutz.pdf
Zeithorizont:
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Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweizer Gewässer

Nur noch die Hälfte des Wassers im Rhein bei Basel: Ohne griffige Massnahmen zum Klimaschutz dürften sich die Gewässer der Schweiz in den nächsten Jahrzehnten massiv verändern. Zwar wird es nicht zu einem generellen Wassermangel kommen, doch je nach Region und Jahreszeit werden Überschwemmungen und Trockenperioden häufiger. Dies zeigt eine neue Studie des Bundesamtes für Umwelt (Bafu). In Sommermonaten wird das Wasser künftig vor allem zwischen Basel und dem Bodensee, in Bern und in grossen Teilen der Westschweiz knapp. Für die Landwirtschaft werde es im Sommer vielerorts zu wenig Wasser geben, schreiben die Forscherinnen und Forscher – just in der Wachstumsperiode vieler Pflanzen.

Institution: Bundesamt für Umwelt BAFU
Autor: Petra Schmocker-Fackel, Fabia Hüsler, Edith Oosenbrug (BAFU) Klaus Lanz (international water affairs) Samuel Zahner, Eva Wieser (Ecoplan)
Auftraggeber: Bundesamt für Umwelt BAFU
Publikationsjahr: 2021
Kontakt: BAFU hydrologie@bafu.admin.ch
Access: https://www.bafu.admin.ch/uw-2101-d
Zeithorizont:
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Stratégie du Conseil d’État vaudois pour la protection du climat – Plan climat vaudois – 1ère génération

Afin de contribuer activement à l’effort national et international visant à réduire le réchauffement climatique et à s’adapter à ses effets, le Conseil d’État a décidé d’inscrire dans son Programme de législature 2017-2022 l’établissement d’un Plan climat vaudois. Ce document cadre présente les objectifs du gouvernement et la stratégie afin de les atteindre.

Institution: Département de l’environnement et de la sécurité (DES)
Autor: Département de l’environnement et de la sécurité (DES)
Auftraggeber: Etat de Vaud
Publikationsjahr: 2020
Kontakt: Yvan Rytz planclimat@vd.ch
Access: https://www.vd.ch/fileadmin/user_upload/themes/environnement/climat/fichiers_pdf/202006_Plan_climat.pdf
Zeithorizont:
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Was wäre, wenn… 13 mögliche Entwicklungen und ihre Konsequenzen für die Schweiz

Wie entflieht man der wohligen Gegenwart und schärft den Blick auf die sich rasant wandelnden ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen? Die Forscherinnen und Forscher von Avenir Suisse haben die Frage «Was wäre, wenn…» gestellt und drei Bereiche identifiziert, in denen sie für die Schweiz strategischen Handlungsbedarf erkennen.
Die 13 Was-wäre-wenn-Fragen
Was wäre, wenn die WTO auseinanderbricht?
Was wäre, wenn alle multinationalen Firmen plötzlich die Schweiz verlassen?
Was wäre, wenn die Nato handlungsunfähig wird?
Was wäre, wenn ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt wird?
Was wäre, wenn eine Maturitätsquote von 90% umgesetzt wird?
Was wäre, wenn beim Service public plötzlich alle wie die heute 20-Jährigen konsumieren?
Was wäre, wenn Unterschriften für Volksbegehren elektronisch gesammelt werden können?
Was wäre, wenn die Lebenserwartung 110 Jahre erreicht?

 

Sicherheit öffentlicher Räume am Beispiel des Kantons Basel-Stadt – Erfolgsfaktoren, Trends und Handlungsoptionen

Städte gelten unter anderem dann als lebenswert, wenn sie auch als sicher gelten. Die Sicherheit öffentlicher Räume ist dabei ein zentraler Aspekt. Die Studie «Sicherheit öffentlicher Räume» analysiert am Beispiel von Basel und unter Berücksichtigung anderer Schweizer Städte Erfolgsfaktoren, Trends und Handlungsmöglichkeiten: Welche Massnahmen führten bislang zu Sicherheit in öffentlichen Räumen und haben sich somit in der Praxis bewährt? Welche sicherheitsrelevanten Entwicklungen kommen auf die Städte zu? Und was sind mögliche Ansätze zur Stärkung der Sicherheit im öffentlichen Raum, gerade auch im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen? Die Studie formuliert Handlungsoptionen für sichere öffentliche Räume und präsentiert eine Auswahl von 75 Praxisbeispielen aus Schweizer sowie ausländischen Städten.

Institution: EBP Schweiz AG
Autor: Tillmann Schulze, Lilian Blaser et al.
Auftraggeber: Kanton Basel-Stadt und BaslerFonds
Publikationsjahr: 2018
Kontakt: Dr. Lilian Blaser lilian.blaser@ebp.ch , Dr. Tillmann Schulze tillmann.schulze@ebp.ch
Access: https://www.ebp.ch/sites/default/files/project/uploads/2018-09-03_Sicherheit_%C3%B6ffentlicher_R%C3%A4ume_Schlussbericht.pdf
Zeithorizont:
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How sustainable is Switzerland? Implementing the 2030 Agenda from a civil society perspective

„…While many stakeholders welcomed the adoption of the 2030 Agenda for Sustainable Development in 2015 as a paradigm shift, a certain sense of disillusionment has already set in. More than two years have passed, but what has been achieved?
Following Switzerland’s announcement that it will present a progress report to the
UN in July, the civil society organisations that make up the Platform Agenda 2030 have been busy drafting their own parallel report. In doing so, they have not followed the UN guidelines for country-led reports. Instead, they have defined the topics and issues they feel to be most important.
The result is a broad spectrum of insights and analyses of the challenges and need for action – both in Switzerland and by Switzerland – that are involved whenever political decisions taken at home spill over and affect other countries…“

Climate Scenarios for Switzerland

„…The CH2018 Climate Scenarios form an important working basis for the government’s adaptation strategy, as they provide the clearest indications to date of where and how climate change may affect Switzerland. They, therefore, allow the government to make well-founded decisions while at the same time indicating the potential ways in which we can protect the climate effectively….“

Institution: Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss, ETH Zurich, Center for Climate Systems Modeling (C2SM)
Autor: Nikolina Ban (ETH Zurich), Mathias Bavay (SLF) et al.
Auftraggeber: Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss, ETH Zurich, Center for Climate Systems Modeling (C2SM)
Publikationsjahr: 2018
Kontakt: Nina Aemisegger (MeteoSwiss), Monika Gut (MeteoSwiss), Michael Keller (ETH Zurich), Michael Walther (ETH Zurich), www.nccs.ch
Access: https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/usys/ied/wcr-dam/documents/CH2018_broschure.pdf
Zeithorizont:
Themen:

Sichere Schweizer Städte 2025

Die Studie «Sichere Schweizer Städte 2025» zeichnet sich durch einen innovativen methodischen Ansatz aus: Gemeinsam haben der Schweizerische Städteverband, die Firma Ernst Basler + Partner sowie 33 Pilotstädte in den vergangenen eineinhalb Jahren die aktuelle Sicherheitslage in Schweizer Städten analysiert. Das Ergebnis: Die Studie benennt künftig relevante Gefährdungen und zeigt Strategien auf, wie auf die kommenden Herausforderungen zu reagieren ist. Es handelt sich um eine empirische Untersuchung, die sowohl objektive Fakten wie auch subjektive Wahrnehmungen von Sicherheit einbezieht.