Schweiz 2035: Think Tanks beantworten 20 Zukunftsfragen

Insgesamt hat die Bundeskanzlei 20 Zukunftsfragen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Sicherheit, Digitalisierung und Umwelt erarbeitet. Es wurde stets die gleiche Frage zwei Think Tanks unterschiedlicher Denkschulen zur Beantwortung vorgelegt, um möglichst verschiedene Kurzanalysen zu erhalten. Arbeiten wir 2035 bis 70 Jahre? Ist die Stromversorgung in Zukunft sichergestellt? Ist die Schweiz 2035 noch neutral? Wird die Schweiz in der Landwirtschaft Gentechnologie einsetzen? Geht es dem Mittelstand in Zukunft besser als heute? Ist die Schweiz 2035 Mitglied der Europäischen Union? Zu solchen und weiteren Fragen galt es Stellung zu nehmen. Der Bericht «Schweiz 2035» dient dem Bundesrat als eine Grundlage für eine politische Grundsatzdiskussion im Hinblick auf die Legislaturplanunung 2023-2027.

Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch

Verkehrsperspektiven 2050

Der Verkehr wächst auch in Zukunft. Aufgrund gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Trends wie der Zunahme von Homeoffice, der weitergehenden Urbanisierung und der Alterung der Bevölkerung wächst der Verkehr indes weniger stark als die Bevölkerung. Dies zeigen die Verkehrsperspektiven 2050 des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).
Im Hauptszenario «Basis» der Verkehrsperspektiven 2050 nimmt die Verkehrsleistung (Personenkilometer) des Personenverkehrs bis 2050 gegenüber dem Referenzjahr 2017 lediglich um 11 Prozent zu, während die Bevölkerung um 21 Prozent wächst. Grund für diese Entwicklung sind hauptsächlich verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Trends, die sich auf die Mobilität auswirken.

Institution: Bundesamt für Raumentwicklung ARE, für Verkehr (BAV), Strassen (ASTRA), Energie (BFE) und Umwelt (BAFU)
Autor: ARE
Auftraggeber: UVEK
Publikationsjahr: 2021
Kontakt: Nicole A. Mathys, Leiterin Sektion Grundlagen, Bundesamt für Raumentwicklung ARE, nicole.mathys@are.admin.ch
Access: https://www.are.admin.ch/verkehrsperspektiven
Zeithorizont:
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Trend Analysis Civil Protection 2030: Uncertainties, Challenges and Opportunities

This report aims to provide a systematic analysis of twelve technological, societal and environmental trends for the next ten years, and makes recommendations on how the civil protection system in Switzerland could be optimized in view of their impact. The analysis thus serves as a supportive foundation for further developing the civil protection system through targeted, coordinated and comprehensible strategic decision-​making. The report is a continuation of the first Risk and Resilience Report on trends in civil protection from 2014, with an extended time horizon to 2030.

Institution: Center for Security Studies, ETH Zürich
Autor: Andrin Hauri, Kevin Kohler, Florian Roth, Marco Käser, Tim Prior, Benjamin Scharte
Auftraggeber: Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS)
Publikationsjahr: 2020
Kontakt: Kevin Kohler, kevin.kohler@sipo.gess.ethz.ch
Access: https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/RR-Reports-2020-TrendsBev%C3%B6lkerungsschutz.pdf
Zeithorizont:
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Stratégie du Conseil d’État vaudois pour la protection du climat – Plan climat vaudois – 1ère génération

Afin de contribuer activement à l’effort national et international visant à réduire le réchauffement climatique et à s’adapter à ses effets, le Conseil d’État a décidé d’inscrire dans son Programme de législature 2017-2022 l’établissement d’un Plan climat vaudois. Ce document cadre présente les objectifs du gouvernement et la stratégie afin de les atteindre.

Institution: Département de l’environnement et de la sécurité (DES)
Autor: Département de l’environnement et de la sécurité (DES)
Auftraggeber: Etat de Vaud
Publikationsjahr: 2020
Kontakt: Yvan Rytz planclimat@vd.ch
Access: https://www.vd.ch/fileadmin/user_upload/themes/environnement/climat/fichiers_pdf/202006_Plan_climat.pdf
Zeithorizont:
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Shape the Future of Mobility – Für ein zukunftsfähiges Schweizer Mobilitätssystem

Im Rahmen der Studie wird die Schweizer Mobilitätslandschaft untersucht und dabei Schritt für Schritt aufzeigt, weshalb und wie sich das aktuelle Mobilitätssystem in Richtung eines Ökosystems bewegen muss. Ökosysteme werden dabei nicht als «Universallösung» propagiert, sondern als eine mögliche zukünftige Ausgestaltungsform des Schweizer Mobilitätssystems.
Basierend auf rund 35 Interviews mit Experten und Entscheidungsträgern, der Analyse einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien zum Thema, dem Einbezug von (inter-)nationalen Good Practices und drei Experten-Workshops wurde die aktuelle Schweizer Mobilitätslandschaft untersucht. Anschliessend wurde auf Grundlage einer allgemeinen Ökosystem-Definition der Ist-Zustand des Schweizer Mobilitätsökosystems anhand unterschiedlicher Merkmale untersucht und dabei mehrere Lücken und Barrieren identifiziert. Sieben Stossrichtungen

Institution: PWC, asut und Universität St. Gallen
Autor: Dumauthioz, M.; Löhrer, T.; Singer, S. et al.
Auftraggeber: PWC, asut, Universität St. Gallen
Publikationsjahr: 2019
Kontakt: Gabriele D'Achille, PWC gabriele.dachille@ch.pwc.com
Access: https://www.pwc.ch/de/publications/2019/PwC-Future-of-Mobility-web.pdf
Zeithorizont:
Themen:

Bodensee 2030

In dem internationalen und interdisziplinären Forschungsprojekt Bodensee 2030 sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Universität Liechtenstein, der Universität St.Gallen und der Zeppelin Universität Friedrichshafen der Frage nachgegangen, wie sich die Bodenseeregion in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche konkreten Herausforderungen dabei für die Politik, die Wirtschaft und die Gesellschaft in den kommenden 15 Jahren zu erwarten sind. An diesem Projekt, das mit finanzieller Unterstützung durch die Internationale Bodensee Hochschule durchgeführt wurde, haben sich rund 1’000 Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beteiligt und ihre Einschätzungen zur Zukunft der Region formuliert. Der Fokus lag dabei auf den Handlungsfeldern Wirtschaft, Tourismus, Arbeitsmarkt und Raumplanung.

Institution: Universität St.Gallen
Autor: Roland Scherer (Hrsg.)
Auftraggeber: Internationale Bodensee-Hochschule IBH
Publikationsjahr: 2016
Kontakt: Roland Scherer roland.scherer@unisg.ch
Access: 978-3-9524416-6-4
Zeithorizont:
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Megatrends und Raumentwicklung Schweiz

In seinem am 17. Mai 2019 veröffentlichten Bericht «Megatrends und Raumentwicklung Schweiz» zeigt der Rat für Raumordnung (ROR), wie sich Megatrends auf die räumliche Entwicklung der Schweiz auswirken könnten. Er empfiehlt dem Bund, dem Siedlungswachstum mit urbaner Qualität zu begegnen und regionale Zentren zu stärken, die Mobilität mit digitalen Mitteln besser zu organisieren und Reallabors für zukunftsweisende Technologien zu fördern.

Institution: Rat für Raumordnung ROR
Autor: Brigit Wehrli-Schindler, Ariane Widmer Pham
Auftraggeber: Bundesrat
Publikationsjahr: 2019
Kontakt: Lukas Bühlmann, Espace Suisse
Access: https://www.are.admin.ch/are/de/home/medien-und-publikationen/publikationen/strategie-und-planung/megatrends.html
Zeithorizont:
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Sicherheit öffentlicher Räume am Beispiel des Kantons Basel-Stadt – Erfolgsfaktoren, Trends und Handlungsoptionen

Städte gelten unter anderem dann als lebenswert, wenn sie auch als sicher gelten. Die Sicherheit öffentlicher Räume ist dabei ein zentraler Aspekt. Die Studie «Sicherheit öffentlicher Räume» analysiert am Beispiel von Basel und unter Berücksichtigung anderer Schweizer Städte Erfolgsfaktoren, Trends und Handlungsmöglichkeiten: Welche Massnahmen führten bislang zu Sicherheit in öffentlichen Räumen und haben sich somit in der Praxis bewährt? Welche sicherheitsrelevanten Entwicklungen kommen auf die Städte zu? Und was sind mögliche Ansätze zur Stärkung der Sicherheit im öffentlichen Raum, gerade auch im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen? Die Studie formuliert Handlungsoptionen für sichere öffentliche Räume und präsentiert eine Auswahl von 75 Praxisbeispielen aus Schweizer sowie ausländischen Städten.

Institution: EBP Schweiz AG
Autor: Tillmann Schulze, Lilian Blaser et al.
Auftraggeber: Kanton Basel-Stadt und BaslerFonds
Publikationsjahr: 2018
Kontakt: Dr. Lilian Blaser lilian.blaser@ebp.ch , Dr. Tillmann Schulze tillmann.schulze@ebp.ch
Access: https://www.ebp.ch/sites/default/files/project/uploads/2018-09-03_Sicherheit_%C3%B6ffentlicher_R%C3%A4ume_Schlussbericht.pdf
Zeithorizont:
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Gesellschaftliche Trends und technologische Entwicklungen im Personen- und Güterverkehr bis 2040

Im Kontext der Schweizerischen Verkehrsperspektiven 2040 wurden mit der vorliegenden Studie ausgewählte gesellschaftliche Trends und technologische Entwicklungen vertieft analysiert. Die Ergebnisse in Form von qualitativen und quantitativen Empfehlungen dienen der Unterstützung der in den Verkehrsperspektiven durchgeführten Abstimmungen und Festlegung der Szenarien.

Folgende Themen werden behandelt:
a) Verbreitung von autonomen Fahrzeugen und Sharing-Modellen im Personen- und Güterverkehr
b) Trends im Mobilitätsverhalten der jungen und älteren Generation hinsichtlich spezifischer Wegezwecke
c) Veränderungen von Produktionsweisen und deren Wirkungen auf logistische Prozesse und den Transportbedarf im Güterverkehr. … Je nach Szenario erreicht die Durchdringung des Fahrzeugbestands mit autonomen Fahrzeugen bis zu 20% (im Personenv.) bzw. bis zu 40% (im Strassengüterv.) in 2040.

Institution: Prognos AG
Autor: Tobias Dennisen (Projektleitung) Stephan Kritzinger Sven Altenburg Alex Auf der Maur Natalie Mayer
Auftraggeber: Bundesamt für Raumentwicklung ARE
Publikationsjahr: 2016
Kontakt: Bundesamt für Raumentwicklung ARE www.are.admin.ch
Access: https://www.are.admin.ch/dam/are/de/dokumente/verkehr/publikationen/GesellschaftlicheTrendsTechnologien_Schlussbericht.pdf.download.pdf/GesellschaftlicheTrendsTechnologien_Schlussbericht_de.pdf
Zeithorizont:
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Automatisierte und voll-autonome Fahrzeuge: Akzeptanz verschiedener Anwendungen in der Bevölkerung

Selbstfahrende Autos gehören zu den «Ikonen» der Digitalisierung. Die vorliegende Studie untersucht erstmals die Akzeptanz automatisierter und voll-autonomer Fahrzeuge für konkrete Anwendungsfälle in der Schweiz. Automatisierte Fahrzeuge sind gut akzeptiert, solange die Lenkerin oder der Lenker eingreifen können. Gegenüber stark-automatisierten oder voll-autonomen Fahrzeugen bestehen jedoch noch grosse Vorbehalte. Trotzdem bieten voll-autonome Fahrzeuge neue Möglichkeiten, beispielsweise für Pendler oder die Mobilität alter Menschen.

Institution: EBP Schweiz AG
Autor: Dr. Peter de Haan und Isolde Erny
Auftraggeber: asut - Schweizerischer Verband der Telekommunikation
Publikationsjahr: 2017
Kontakt: Dominik Müller mueller@asut.ch
Access: https://asut.ch/asut/media/id/901/type/document/Studie_asut_Akzeptanz_autonomes_Fahren.pdf
Zeithorizont:
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