Schweiz 2035: Think Tanks beantworten 20 Zukunftsfragen

Insgesamt hat die Bundeskanzlei 20 Zukunftsfragen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Sicherheit, Digitalisierung und Umwelt erarbeitet. Es wurde stets die gleiche Frage zwei Think Tanks unterschiedlicher Denkschulen zur Beantwortung vorgelegt, um möglichst verschiedene Kurzanalysen zu erhalten. Arbeiten wir 2035 bis 70 Jahre? Ist die Stromversorgung in Zukunft sichergestellt? Ist die Schweiz 2035 noch neutral? Wird die Schweiz in der Landwirtschaft Gentechnologie einsetzen? Geht es dem Mittelstand in Zukunft besser als heute? Ist die Schweiz 2035 Mitglied der Europäischen Union? Zu solchen und weiteren Fragen galt es Stellung zu nehmen. Der Bericht «Schweiz 2035» dient dem Bundesrat als eine Grundlage für eine politische Grundsatzdiskussion im Hinblick auf die Legislaturplanunung 2023-2027.

Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch

Die Zukunft des Schweizer Gesundheitssystems – Acht Ansätze zur Kosten- und Qualitätsverbesserung

Drei Szenarien der weiteren Steigerung von Gesundheitsausgaben sind denkbar:

  1. Mit den Ideen und Ansätzen zur Kostenlimitierung der vergangenen 10 Jahre ist unter Berücksichtigung der demografischen Effekte bis 2040 eine Steigerung der Gesundheitsausgaben von aktuell 82 Milliarden Schweizer Franken auf 155 Milliarden Franken zu rechnen – das entspricht einem Anstieg um rund 90 Prozent.
  2. Sofern die Kostenstabilisierung der vergangenen 5 Jahre nicht stringent weiterverfolgt wird, ist eine Erhöhung der Gesundheitsausgaben um bis zu 115 Prozent denkbar.
  3. Selbst wenn die Massnahmen der vergangenen 5 Jahre weiterverfolgt werden, steigen die Gesundheitsausgaben um rund 70 Prozent.

Institution: Boston Consulting Group
Autor: Heike Dorminger und Pia Tischhauser et al.
Auftraggeber: Boston Consulting Group
Publikationsjahr: 2022
Kontakt: Dr. Heike Dorminger, Dorninger.Heike@bcg.com
Access: https://web-assets.bcg.com/91/f1/a0a1664e4a83829d2d16aabd9add/die-zukunft-des-schweizer-gesundheitssystems.pdf
Zeithorizont:
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Perspectives 2030 – Opportunités et dangers pour la Confédération

Personne ne sait exactement ce qui adviendra de la Suisse au cours des dix à quinze prochaines années.
La technique des scénarios et l’analyse des tendances permettent néanmoins d’esquisser des développements possibles. Les différentes combinaisons susceptibles de se présenter sur les axes1 « Intégration économique de la Suisse » et « Évolution technologique globale » qui sous-tendent le présent rapport donnent quatre scénarios prospectifs pour l’année 2030. Les scénarios Pleins gaz, Attention, bouchon, Passage périlleux et Route de la soie illustrent quatre tableaux différents du monde et de la situation qui pourrait prévaloir en Suisse en l’an 2030 sous les angles politique, économique, socio-culturel, technologique, écologique et juridique. Le présent rapport doit servir de base de planification pour des décisions stratégiques.

Institution: Chancellerie de la confédération suisse
Autor: Chancellerie Fédérale
Auftraggeber: Etat Major de Prospective de l'Administration Fédérale Suisse
Publikationsjahr: 2015
Kontakt: Ursula Eggenberger, ursula.eggenberger@bk.admin.ch
Access: https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/37756.pdf
Zeithorizont:
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Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz und der Kantone 2020-2050

Die in dieser Publikation vorgestellten Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz und der Kantone 2020–2050 sind die achte vollständige Serie von Szenarien des Bundesamtes für Statistik. Die Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung werden mit Vorausschätzungen zur Erwerbsbevölkerung sowie zur Bevölkerung nach Bildungsniveau ergänzt. Die Ergebnisse der Bevölkerungsszenarien der Kantone werden erstmals gleichzeitig mit den gesamtschweizerischen Szenarien veröffentlicht.

Institution: Bundesamt für Statistik
Autor: Bundesamt für Statistik
Auftraggeber: Eidg. Departement des Inneren EDI
Publikationsjahr: 2020
Kontakt: Informationszentrum, Sektion Demografie und Migration, BFS, Tel. 058 463 67 11, info.dem@bfs.admin.ch
Access: https://www.swissstats.bfs.admin.ch/collection/ch.admin.bfs.swissstat.de.issue20012012000/article/issue20012012000-01
Zeithorizont:
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Vorsorgebarometer 2019

Menschen in der Schweiz haben hohe Erwartungen an ihre dritte Lebensphase und wollen diese immer individueller angehen. Ob Frühpensionierung, schrittweise Pensumsreduktion oder Teilzeitbeschäftigung: Der Lebensplan und damit auch die Finanzierungsanforderungen wandeln sich stark. Dennoch bereiten sich viele finanziell nur ungenügend auf diese Phase vor. Im Vorsorgebarometer wurden die Dimensionen Engagement, Wissen und Vertrauen hinsichtlich der Altersvorsorge im Detail untersucht. Die Ergebnisse zeichnen ein besorgniserregendes Bild der finanziellen Vorsorge in der Schweiz. Fast alle Indikatoren haben sich verschlechtert, der Gesamtwert des Barometers sank von 587 Punkten auf 533. Tashi Gumbatshang, Leiter Kompetenzzentrum Vermögens- und Vorsorgeplanung Raiffeisen Schweiz, beschreibt die Situation als problematisch: «Der aktuelle Barometerwert von 533 der maximal möglichen 1’000 Punkte“

Institution: Raiffeisen Schweiz Genossenschaft & Zürcher Fachhochschule Winterthur, Institut für Risk & Insurance
Autor: Tashi Gumbatshang, Markus Moor
Auftraggeber: Raiffeisen Schweiz Genossenschaft
Publikationsjahr: 2019
Kontakt: Tashi Gumbatshang tashi.gumbatshang@raiffeisen.ch
Access: https://www.raiffeisen.ch/glarnerland/de/ueber-uns/news/rch/wissens-und-handlungsluecken-in-der-vorsorge.html
Zeithorizont:
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Monitor Datengesellschaft und Solidarität 2019

Datengesellschaft und Solidarität: Die Forschungsstelle Sotomo befragte im Auftrag der Stiftung Sanitas Krankenversicherung Menschen aus der Schweiz zum Leben mit der Digitalisierung.
Die zweite repräsentative Online-Umfrage fand im Februar 2019 statt und setzte Akzente auf das Thema Solidarität in der Gesellschaft. Wie ist die Bevölkerung der Schweiz der wachsenden Lebensvermessung gegenüber eingestellt? Welche Solidaritäten sind den Menschen wichtig? Und wie entwickelten sich Nutzung und Einstellung der Bevölkerung bei digitalen Angeboten weiter?

Institution: Forschungsstelle Sotomo
Autor: Michael Hermann, Gordon Bühler, Michael Lambertus
Auftraggeber: Stiftung Sanitas Krankenversicherung
Publikationsjahr: 2019
Kontakt: Isabelle Vautravers, Geschäftsführerin Stiftung Sanitas Krankenversicherung isabelle.vautravers@sanitas.com
Access: https://www.sanitas.com/content/dam/sanitas-internet/Dokumente/Sanitas_Stiftung_Umfrage_Datengesellschaft_Solidaritaet_de.pdf
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Was wäre, wenn… 13 mögliche Entwicklungen und ihre Konsequenzen für die Schweiz

Wie entflieht man der wohligen Gegenwart und schärft den Blick auf die sich rasant wandelnden ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen? Die Forscherinnen und Forscher von Avenir Suisse haben die Frage «Was wäre, wenn…» gestellt und drei Bereiche identifiziert, in denen sie für die Schweiz strategischen Handlungsbedarf erkennen.
Die 13 Was-wäre-wenn-Fragen
Was wäre, wenn die WTO auseinanderbricht?
Was wäre, wenn alle multinationalen Firmen plötzlich die Schweiz verlassen?
Was wäre, wenn die Nato handlungsunfähig wird?
Was wäre, wenn ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt wird?
Was wäre, wenn eine Maturitätsquote von 90% umgesetzt wird?
Was wäre, wenn beim Service public plötzlich alle wie die heute 20-Jährigen konsumieren?
Was wäre, wenn Unterschriften für Volksbegehren elektronisch gesammelt werden können?
Was wäre, wenn die Lebenserwartung 110 Jahre erreicht?

 

Bodensee 2030

In dem internationalen und interdisziplinären Forschungsprojekt Bodensee 2030 sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Universität Liechtenstein, der Universität St.Gallen und der Zeppelin Universität Friedrichshafen der Frage nachgegangen, wie sich die Bodenseeregion in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche konkreten Herausforderungen dabei für die Politik, die Wirtschaft und die Gesellschaft in den kommenden 15 Jahren zu erwarten sind. An diesem Projekt, das mit finanzieller Unterstützung durch die Internationale Bodensee Hochschule durchgeführt wurde, haben sich rund 1’000 Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beteiligt und ihre Einschätzungen zur Zukunft der Region formuliert. Der Fokus lag dabei auf den Handlungsfeldern Wirtschaft, Tourismus, Arbeitsmarkt und Raumplanung.

Institution: Universität St.Gallen
Autor: Roland Scherer (Hrsg.)
Auftraggeber: Internationale Bodensee-Hochschule IBH
Publikationsjahr: 2016
Kontakt: Roland Scherer roland.scherer@unisg.ch
Access: 978-3-9524416-6-4
Zeithorizont:
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How sustainable is Switzerland? Implementing the 2030 Agenda from a civil society perspective

„…While many stakeholders welcomed the adoption of the 2030 Agenda for Sustainable Development in 2015 as a paradigm shift, a certain sense of disillusionment has already set in. More than two years have passed, but what has been achieved?
Following Switzerland’s announcement that it will present a progress report to the
UN in July, the civil society organisations that make up the Platform Agenda 2030 have been busy drafting their own parallel report. In doing so, they have not followed the UN guidelines for country-led reports. Instead, they have defined the topics and issues they feel to be most important.
The result is a broad spectrum of insights and analyses of the challenges and need for action – both in Switzerland and by Switzerland – that are involved whenever political decisions taken at home spill over and affect other countries…“

Switzerland’s Digital Future Facts, Challenges, Recommendations

„The world is changing rapidly and the business mix of entire countries is evolving to meet that changing world. However, this evolution is happening unevenly in different countries and regions around the world. The original motivation for this research project was provided by the report, “The Future of the Networked Society,” published last year by the Gottlieb Duttweiler Institute (GDI). It was a foresight and technology forecasting exercise that described different scenarios for Switzerland’s digital future. The purpose of this report is twofold: to clearly describe Switzerland’s current situation, especially in comparison to other potential leaders in a not so far off digital future; to provide recommendations that would enable Switzerland to become a leader in a variety of different sectors.“

Institution: EPFL College of Management of Technology
Autor: Christopher L. Tucci, Heidi Gautschi, Gianluigi Viscusi
Auftraggeber: Six Group, Swisscom AG
Publikationsjahr: 2016
Kontakt: Editor EPFL – College of Management of Technology cdm@epfl.ch
Access: https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=20&ved=2ahUKEwix2disn6zhAhX_SBUIHXubB1sQFjATegQIEBAC&url=https%3A%2F%2Fwww.egovernment.ch%2Findex.php%2Fdownload_file%2Fforce%2F821%2F3343%2F&usg=AOvVaw33SnjoCx00OU67Y0sJ4iLg
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